Dezember 10

Runter vom Gas – aber richtig!

Bist du bereit für einen kleinen sanften Tritt in den Popo?

Ich habe nämlich einen solchen tatsächlich in der vergangenen Woche von meinen Coaches bekommen und ich brauchte den auch in diesem Moment.

Daher dachte ich mir: wenn es mir so geht, geht es dir vielleicht genauso. Und deswegen möchte ich diesen kleinen, liebevollen, sanften Tritt in den Popo heute in diesem Impuls an dich weitergeben.

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Zwei Arten von Menschen – wer willst du sein?

Es gibt zwei Arten von Menschen und ich sage nicht, dass das eine richtig oder das andere falsch ist. Ich sage nur, es macht Sinn, sich dafür zu entscheiden, zu welcher Art Mensch man sich selbst zählen möchte.

Es gibt 99 % der Menschen, die tun, was alle tun und bekommen deshalb auch, was alle bekommen. Was irgendwie logisch ist.

Und dann gibt es 1 % der Menschen, die bereit sind, wirklich konsequent die Ärmel hochzukrempeln. Für sich selbst, für ihre Ziele, für ihre Wünsche, Bedürfnisse, ihre Mission und ihre Vision einzutreten.

Welcher bist du?

Die 99 % sind jetzt im Moment – Anfang Dezember – bereits dabei, ein Stück weit runterzufahren, um über die Feiertage letztlich jedes Momentum zu verlieren, das sie der unterm Jahr aufgebaut haben.

Im Grunde ist da auch gar nichts verkehrt daran. Mir ging es tatsächlich genauso. Als ich letzte Woche dieses kurze Coachinggespräch hatte, war ich eigentlich auch in der Laune, zu sagen: Ach, Mensch, das war ein anstrengendes Jahr – gut aber anstrengend. Lass es mich einfach mit Anstand zu Ende bringen und ein bisschen auslaufen lassen.

Das war genau der Moment, in dem ich diesen liebevollen Tritt in den Popo bekommen habe. Denn wenn wir tatsächlich ein 1%-Leben wollen, also das Leben leben wollen, das wir uns wünschen, wenn wir eine Mission und eine Vision zu verwirklichen haben, wenn wir Ziele haben, die wir erreichen wollen – dann dürfen wir nämlich auch das tun, was die 1% der Menschheit tun, nämlich deine Ärmel hochrollen. No matter what!

Wofür stehst du zur Verfügung?

Nur, um das klarzustellen: das heißt jetzt nicht, dass du mit Gewalt über die Feiertage irgendwie durchpushen sollst. Darum geht es genau nicht! Es geht genau ums Gegenteil: Du sollst die Feiertage mit deinen Lieben genießen. Du sollst dich ausruhen und du sollst es dir richtig gut gehen lassen. Die Frage ist:

  • Wie vorbereitet gehst du in die Feiertage?
  • Wie hast du die Feiertage auch für dich geplant?
  • Wie verbringst du die Feiertage?
  • Mit wem verbringst du die Feiertage?
  • Wofür stehst du zur Verfügung und wofür vielleicht nicht?

Diese Entscheidungen im Vorfeld zu treffen, das macht den Unterschied. Das ist es auch, was den Unterschied macht, mit welcher Energie du aus diesen Feiertagen herauskommst.

Ganz häufig ist es so, dass es in Familien bestimmte Traditionen gibt, die über die Feiertage stattfinden. Ich glaube, ich erzähle dir nichts Neues, wenn ich sage, dass diese Traditionen nicht immer gleich viel Spaß machen. Es ist auch völlig in Ordnung, wenn wir bestimmte Traditionen für andere Menschen leben, für unsere Lieben, die sich vielleicht etwas Bestimmtes von uns wünschen, auch wenn wir da nicht immer richtig Lust zu haben. Und es ist okay, sich zu überwinden und mitzumachen.

Doch dabei gibt es eine Grenze und sie verläuft genau dort, wo du merkst, dass du so viel Energie dafür aufwenden musst, diese Feiertagserwartungen anderer zu leben, dass es dich auslaugt. Dass du am Ende aus dieser Zeit, die du eigentlich genießen solltest, die dir eigentlich Erholung und zusätzliche Kraft geben sollte, mit völlig leeren Speichern herauskomme.

Diesen Gedanken möchte ich dir heute mitgeben: Entscheide für dich einmal ganz bewusst:

Wofür stehst du zur Verfügung? Und wofür vielleicht nicht (mehr)?

Achte auf dein Energielevel

Im letzten Beitrag „5 Tipps gegen die Krisenstimmung“ hatte ich es schon angesprochen:

Wer sind die Menschen und was sind die Begegnungen, die dir Energie geben und die dich stärker aus den Begegnungen hervorgehen lassen?

Was sind vielleicht Begegnungen, die dir einfach nur den Stecker ziehen?

Überlege dir, ob sich an der Art und Weise, wie ihr miteinander umgeht, an der Art und Weise, wie ihr eine Tradition lebt, etwas so verändern lässt, dass es für alle Beteiligten gut funktioniert – auch für dich!

Tabus sind nicht immer Tabus

Es wirkt wie ein Tabu-Thema und so häufig erlebe ich, dass solche Traditionen nicht einmal hinterfragt werden, dass nicht einmal drüber nachgedacht wird, ob die Tradition noch allen Beteiligten gut tut.

Doch es ist auf jeden Fall ein Aspekt, über den wir nachdenken dürfen. Denn die Menschen, die wir lieben und die uns lieben wollen nicht, dass es uns nicht gut geht, auch wenn sie im ersten Moment vielleicht enttäuscht sind, wenn sie nicht bekommen, was sie wollen. Die Menschen, die uns lieben, sind interessiert daran, dass die Begegnung mit ihnen auch für uns gut ist und auch für uns funktioniert.

Also, trau dich doch einmal, zu fragen:

Gibt es einen anderen, leichteren, besseren Weg, der uns alle in einer höheren Energie ins nächste Jahr schickt?

Denke einmal darüber nach: Wie verbringst du die Feiertage? Und welche Energie nimmst du daraus mit?

Herunterfahren, ohne dein Momentum zu verlieren

Wir haben aktuell noch knapp drei Wochen Zeit, um unseren Start für 2023 vorzubereiten.

Es ist übrigens ganz egal wann du diesen Beitrag liest, das hier Gesagte gilt immer, zu jeder Jahreszeit. Das Jahresende ist nur einfach ein guter Anlass, über solche Dinge nachzudenken. Aber ehrlich, es ist völlig gleichgültig, wann du dir diese Gedanken machst. Diese Fragen werden in deinem Leben den Unterschied machen, ein 1%-Leben zu gestalten, im Gegensatz dazu, ein 99%-Leben passieren zu lassen.

Wie wir dieses Jahr beenden, setzt den Ton für Januar. Und wir beide wissen, wie wir den Januar beginnen, setzt den Ton für das erste Quartal. Und wie wir das erste Quartal verbringen, setzt den Ton für das ganze Jahr.

Die 99% müssen meistens wenn die Feiertage vorbei sind, erst einmal wieder im Jahr ankommen. Sie müssen sich erst orientieren und überlegen sich dann, was jetzt für sie dran ist.

Die 1%, die wirklich für ihre Ziele, für ihre Mission, Vision, für ihre Wünsche und Bedürfnisse einstehen die springen im Januar mit voller Kraft aus den Startboxen, weil sie wissen, wo es für sie lang gehen soll. Weil sie sich vorher schon mal Gedanken dazu gemacht haben, wie das neue Jahr, der neue Monat, das neue Quartal starten soll. Sie sind in die Innenschau gegangen, haben Energie gesammelt und Klarheit geschaffen, was es Ihnen bringen soll und welche Schritte Sie planen.

Ich will, dass du, der diesen Beitrag heute liest, zu den 1% gehörst, die ihr persönliches „Rennen“ gewinnen.

Achtung, dabei geht nicht darum, in hektische Geschäftigkeit zu verfallen.

Es geht nicht um schneller, höher, weiter.

Es geht um diese besondere Zeit, darum, gerade jetzt die Zeit zu nutzen, dich von dieser hektischen Geschäftigkeit im Außen ein Stück zurückzuziehen. Das ist nämlich genau das, wo die 99% jetzt voll involviert sind: diese hektische Betriebsamkeit vor den Feiertagen, diese äußere Unruhe, die innere Unruhe, der Druck, was alles jetzt noch unbedingt zum Ende des Jahres passieren „muss“. All diese Dinge finden im Außen statt und wir dürfen entscheiden, ob wir uns dort hinein saugen lassen und mitlaufen.

Oder wir nutzen diese Zeit, die wir in diesem Jahr noch haben, um unsere Startbox vorzubereiten für uns und unsere Ziele. Für die Innenschau, dafür dich zu zentrieren, dich zu verbinden mit dem, was du wirklich willst und was es dazu braucht, um deine Ziele zu erreichen.

Das ist nämlich das, was die 1% der Menschen tun, die dann auch die außergewöhnlichen Ergebnisse bekommen in ihrem Leben.

Also wie kannst du diese Wochen jetzt jetzt optimal für dich nutzen, den Dezember oder wann immer du diesen Beitrag liest?

Wie kannst du die nächsten Wochen optimal nutzen, um im neuen Jahr oder im neuen Quartal mit voller Energie aus deiner Startbox zu springen?

Strategische Planung – über Kopf!

Ein Thema ist zum Beispiel strategische Planung, also einfach mal zu genau hinzuschauen:

Wie ist dieses Jahr bisher für dich gelaufen? Was hast du bisher erreicht? Was waren deine Ziele und wo stehst du gerade mit Blick darauf?

Von dort kannst du in die Zukunft schauen:

  • Was bedeutet das für dich?
  • Was braucht es als nächstes, um deine Ziele zu erreichen?
  • Was braucht es, um diesen nächsten Schritt zu verwirklichen?

Dabei lohnt sich auch gleich einmal ein Blick darauf:

  • Planst du deine Einnahmen?
  • Planst du deine Budgets?
  • Planst du tatsächlich die konkreten Schritte, die dich dorthin führen?

Von ihren Einnahmen und Ausgaben haben die meisten zumindest eine grobe Vorstellung. Doch was sind die konkreten einzelnen Schritte?

  • Was sind die Handlungsmöglichkeiten, um diese Ergebnisse wirklich passieren zu lassen?
  • Was sind die Fäden, an denen du ziehen willst?
  • Was sind die Schritte, die du unternehmen willst?
  • Was ist denn jetzt gerade wirklich dran in deinem Unternehmen?
  • Wo stehst du gerade? Wo steht dein Unternehmen gerade?
  • Und wo willst du hin?

Wenn du schon mal einen Wunschbusiness Kickstart bei mir mitgemacht hast oder das Buch „Prio 1*“ gelesen hast, dann weißt du, wovon ich spreche. Es geht darum, dir die richtigen Fragen zu stellen, um zu sehen:

Wo braucht dein Unternehmen, deine Kanzlei, jetzt gerade am meisten deine Unterstützung, um deine Ziele zu erreichen, um deine PS auf die Straße zu kriegen, um die gesamte Pyramide deines Unternehmens zu stabilisieren, damit sie die nächsten 5000 Jahre deine Mission in die Welt tragen kann?

Das sind die Gedanken, die jetzt dran sind. Zentriere dich auf deine Ziele und horche in dich hinein: Wie sieht dein Ziel über drei Jahre aus? Wo möchtest du dann sein?

Setze dich vielleicht einmal in Ruhe in ein Café, schließe die Augen oder schaue einfach ohne jeden Fokus in die Weite fokussiert hin und dann lass mal deine Gedanken fließen.

Wie sieht der heutige Tag in drei Jahren für dich aus? Was ist anders? Was hat sich entwickelt? Was hast du erreicht? Wie drückt sich das aus? Mit welchen Menschen bist du zusammen? Welche Kleidung trägst.Du? Wo bist du? Wie riecht es? Was nimmst du wahr?

Versuche alle deine Sinne einzubinden.

Ausgehend von diesem Zeitpunkt in drei Jahren:

Was braucht es denn im kommenden Jahr dazu? Was ist dein Ziel für ein Jahr von heute an? Was möchtest du dir selber heute in einem Jahr erzählen können? Oder, wenn deine Lieben dich fragen: Hey, wie war dein Jahr? Was hast du erlebt? Was hast du für dich erreicht? Wie bist du für dich selbst weitergekommen?

Wie gesagt, es geht nicht um schneller, höher, weiter. Es geht darum, deine Wünsche, deine Ziele zu verwirklichen. Und sehr häufig ist das nicht schneller, höher, weiter, sondern vielleicht sogar eher, etwas herunterzufahren, etwas ruhiger zu werden, etwas mehr Zeit und Muße zu finden. Vielleicht ist es viel eher das?

Ich möchte es nur noch einmal ganz klar abgrenzen:

Bei der Erfüllung von Zielen geht es nicht immer um mehr. Sehr häufig geht es auch um weniger, um ruhiger, dafür mehr Genuss, mehr Bewusstsein. Ziele kommen niemals von außen. Ziele sind das, was dein innerstes Bedürfnis ist.

Dein Unternehmen, deine Kanzlei ist das Vehikel, das dich an deine Ziele bringen soll.

Deswegen ist es so wichtig, dass du dich hinsetzt und dir überlegst: Was braucht dein Unternehmen, was braucht deine Kanzlei jetzt am meisten von dir, damit du dein Vehikel bestmöglich warten kannst? Damit es die PS für dich auf die Straße bringen kann.

Gutes wird mit Freunden noch besser

Wenn du Lust hast, eine solche strategische Planung zu machen, lass uns gemeinsam diese Fragen anschauen:

  • Wie sieht mein Jahresziel aus?
  • Was muss denn tatsächlich im vierten Quartal passiert sein, damit ich das erreichen kann?
  • Was braucht es im dritten Quartal, damit das vierte Quartal läuft?
  • Was darf im zweiten Quartal geschehen, damit ich bereit bin für das dritte?
  • Und wie will ich im ersten Quartal starten, damit all das Wirklichkeit wird?

Das ist es, worüber wir jetzt gerade reden: Was muss im ersten Quartal passieren, so dass es den richtigen Ton setzt für die Ziele deines kommenden Jahres?

Wenn du Lust dazu hast, lass es mich wissen. Melde dich hier in den Kommentaren, melde dich per Email, melde dich per Nachricht bei mir. Du weißt, wo du mich findest. Gerne ganz intensiv im 1:1, oder auch in einer kleinen, exklusiven Gruppe.

Ich liebe es, mit meinen Kunden zu planen, was sie wirklich wollen. Losgelöst von allem, was man vielleicht „wollen sollte“! Egal in welchem Setting – lass uns das anpacken, damit du optimal aus deiner Startbox herauskommst, um deine Ziele, deine Wünsche, deine Bedürfnisse mit Leichtigkeit erreichen zu können und das Leben für dich zu verwirklichen, das die 1% der Menschen führen, die bereit sind, wirklich für sich selbst einzustehen.

Das ist mein heutiger Impuls für dich und ich bin schon sehr gespannt, was du dazu sagst. Bis dahin eine gute Zeit. Pass gut auf dich auf. Lass dich nicht anstecken von der Hektik im Außen. Bleib bei dir. Zentriere dich.

Bis bald,

Deine Benita

 


Tags

Abenteuer Wunsch-Kanzlei, Energie, Erfolg, Freiheit, Selbstfürsorge, Wunschbusiness, Ziele


Über die Autorin

Ich bin Benita Königbauer, Profit First Professionals-Ausbilderin, zertifizierte Fix-This-Next-Beraterin, Finanz-Coach, Wirtschaftsmediatorin und Steuerberaterin aus München und ich finde: das Unternehmerleben darf auch leicht sein! Falls Du Dich also schon mal gefragt hast, warum manche Unternehmer offenbar einfach mühelos erfolgreich sind und andere scheinbar immer 'von-der-Hand-in-den-Mund" leben, weißt Du schon, wo ich mich am liebsten tummele :)


Außerdem bin ich Übersetzerin für "Bürokratisch - Deutsch", "Umständlich - Deutsch" und "Peinlich - Deutsch" im Bereich Finanzen und Erfolg. Ich schreibe und spreche also über Themen, um die wir gerne einen Bogen machen und deshalb dann eben oft auf der Stelle treten.

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