Oktober 14

Mach mal Inventur!

Wenn dein Ich von vor fünf Jahren dich heute sehen könnte, dann wäre es so was von stolz auf dich.

Diesen Satz habe ich am Wochenende gelesen und der hat mich wahnsinnig berührt und genau an der richtigen Ecke abgeholt. Das hat mich so bewegt, dass ich heute diesen Artikel für dich schreiben will.

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Die Schattenmomente des Erfolgs

Wir wissen immer so genau, was wir alles noch nicht geschafft haben. Dabei sage ich NOCH ganz bewusst an dieser Stelle.
Wir sind uns immer im Klaren darüber, was NOCH nicht erreicht ist und manchmal fühlt es sich so an, als würden wir es NIEMALS schaffen.

Manchmal geht es sogar so weit, dass wir das Gefühl haben, als hätten wir auf der ganzen Linie nichts erreicht und irgendwie „versagt“. Ja, jetzt benutze ich dieses Wort einfach mal!

Kommt dir das irgendwie bekannt vor?

Also, mir passiert es gelegentlich, dass ich in solch ein Loch hineinfalle und dann eben nur noch sehen kann, womit ich noch immer kämpfe und was noch immer nicht erreicht ist.

Falls dir das genauso geht, möchte ich, dass du weißt:

Das ist ganz normal, es gehört dazu und es geht auch nicht weg.

Du wirst dieses Gefühl und die Höhen und Tiefen, die damit zusammenhängen, auf jedem Level deiner Entwicklung, immer wieder aufs Neue erleben. Es gehört dazu und hört nicht auf. Du steigst nur auf ein neues Level mit neuen Herausforderungen.

Die gute Nachricht daran ist: es ist ein Zeichen dafür, dass du lernst, dich entwickelst und vorwärts kommst.

Die schlechte Nachricht ist, in dem Moment, indem du es empfindest, tut es weh. Manchmal raubt es uns sogar den Schlaf und je schwieriger die externen Rahmenbedingungen werden, desto weniger fühlen wir uns in der Lage diesen Gedankenfluss wieder umzukehren.

Der Weg zurück ans Tageslicht

Was kannst du nun tun, falls du gerade in einem solchen Loch steckst oder falls du immer wieder mal durch dieses Tal der Tränen durchgehen musst?

Ich habe mittlerweile einen für mich sehr nützlichen Weg gefunden, der mich genau an diesen dunklen Punkten abholt, damit ich nicht in eine Abwärtsspirale gerate und wieder voller Zuversicht weiter gehen kann.

Dieser Tipp ist eine meiner großen Erfolgsstrategien und lautet:

Mach mal Inventur!

Wie sieht so eine Inventur aus?

Als Erstes nimm einen beliebigen Zeitpunkt in deiner Vergangenheit. Das kann die letzte Woche sein, der letzte Monat, das letzte Jahr oder vielleicht sogar die letzten fünf Jahre. Es ist vollkommen egal, welchen Zeitpunkt du dir auswählst.

Im zweiten Schritt, betrachte diesen Moment. Nimm dir einen Notizblock und setz dich in Ruhe hin. Am besten in einer schönen Umgebung, wo du dich wohl fühlst und vielleicht auch ein bisschen Abstand zu deinem Alltag hast.

Im dritten Schritt schaust du völlig neutral darauf, was du seit diesem gewählten Zeitpunkt eigentlich schon alles erreicht hast.

Fragen, die dich dabei unterstützen können, sind zum Beispiel:

  • Was war damals?
  • Wie war ich von zu diesem Zeitpunkt?
  • An welchem Punkt stand ich damals (beruflich, privat, persönlich)?
  • Wo bin ich gestartet?
  • Was waren meine Herausforderungen zu dem Zeitpunkt?
  • Was habe ich unterwegs alles erlebt und geschafft?

Falls du noch deine Kalender, dein Journal oder ähnliches aus dieser Zeit hast, dann kannst du das gern heranziehen. Nimm dir alles zu Hilfe, was du – sozusagen verifizierbar – in die Hand nehmen kannst, um dir deinen Weg seit damals bewusst zu machen und frage dich:

  • Was ist seither passiert?
  • Wie hat sich mein Leben verändert?
  • Was ist dazugekommen, was ist gegangen?
  • Welche Herausforderungen haben sich mir in den Weg gestellt und welche Herausforderungen konnte ich in dieser Zeit bewältigen?
  • Was habe ich daraus alles gelernt?
  • Was habe ich in meinem Leben verändert?
  • Welche Erfolge habe ich gefeiert?

Nimm dir die Zeit, all das einmal aufzuschreiben. Es darf natürlich total gern superschön chronologisch sein, muss es aber nicht. Du darfst auch von heute rückwärts denken, das fällt manchmal leichter. Wenn das auf dich zutrifft, mach die Inventur eben rückwärts. Was immer für dich funktioniert, ist richtig für dich!

Nimm dir Zeit – sie ist es wert

Das Wichtigste ist, dass du dir wirklich die Zeit nimmst und genau schaust, was alles dabei aufs Papier kommt. Vor allem aber, nimm dir die Zeit, wirklich stolz darauf zu sein, was du in dieser Zeit geschafft hast.

Versetze dich in deine Lage von vor fünf Jahren oder welchen Zeitpunkt auch immer du gewählt hast. Stell dir bildlich vor, wie diesem Ich von früher glatt der Unterkiefer runter klappt, wenn es sieht, wo du jetzt stehst.

Das ist ein Erfolgs-Feuerwerk, das du gerade vor dir siehst und das gilt es zu feiern und vor allem anzuerkennen.

Sei stolz auf dich!

Ja, es kann gut sein, dass du bestimmte Dinge noch nicht gemeistert hast. Dinge, die dir momentan unglaublich wichtig und erstrebenswert erscheinen.

Nichtsdestotrotz gibt es so vieles, was du grandios gemeistert hast. Gerade in den dunklen Momenten ist die Zeit gekommen, genau das anzuschauen und daraus die Kraft zu schöpfen, um weiter voranzugehen.

Es ist okay, wenn du stolz auf dich bist, das ist nichts, was man im stillen Kämmerlein tun muss.

Nutze den Rückenwind

Nimm die Kraft und die Energie aus diesem Stolz mit und frage dich dann: Was will ich als Nächstes tun? Denn mit dieser Kraft und mit diesem Feuer in dir ist es so viel wahrscheinlicher, dass du dieses nächste Ziel erreichst.

Wenn du das einmal erlebt hast, dann versuche immer dann daran zu denken, wenn du merkst, dein Mindset geht mit dir in den Keller und du fühlst dich gerade überhaupt nicht erfolgreich.

Erinnere dich daran, was du schon alles erreicht hast und wenn du dir einen Gefallen tun willst, mache diese Inventur am besten regelmäßig. Schreib es dir in den Kalender oder macht es bei deiner Vierteljahresplanung. Aber denk bitte allerspätestens daran, sobald du merkst, dass dein Mindset mit dir Schlitten fährt. Diese Inventur ist der schnellste und einfachste Weg zurück in deine Kraft und in deine Energie.

Komm in die Umsetzung

Genau das ist auch deine Aufgabe für heute: finde einen Moment, in dem du dich zurückziehen kannst für deine Inventur, idealerweise gleich heute. Falls es heute nicht klappt, dann reserviere dir gleich jetzt einen Zeit-Block in deinem Kalender, zu dem du dich einfach mal hinsetzt, diese Inventur für dich machst und dich feierst.

Zelebriere das gern in schöner Umgebung, mit schöner Musik, deinem Lieblingsgetränk und bei schöner Beleuchtung. Feiere diesen Moment und zieh deine Kraft daraus!

Solltest du dir blöd dabei vorkommen, wenn du es alleine machst, dann sag einfach Bescheid. Wir schauen gerne gemeinsam darauf, was du erreicht hast. Sprich mit mir, schau dir mein à-la-carte Angebot auf der Website an oder komm in eine meiner Gruppen und dann machen wir das gemeinsam.

Ich bin ganz sicher, dass deine Inventur ein Erfolgs-Feuerwerk ist, denn du bist so weit gekommen und du bist immer noch da!
Feiere dich!

Lass es dir gut gehen und bis zum nächsten Mal

Deine Benita


Tags

Abenteuer Wunsch-Kanzlei, Berater, Erfolg, Rückblick, Selbstfürsorge, Wunschbusiness


Über die Autorin

Ich bin Benita Königbauer, Profit First Professionals-Ausbilderin, zertifizierte Fix-This-Next-Beraterin, Finanz-Coach, Wirtschaftsmediatorin und Steuerberaterin aus München und ich finde: das Unternehmerleben darf auch leicht sein! Falls Du Dich also schon mal gefragt hast, warum manche Unternehmer offenbar einfach mühelos erfolgreich sind und andere scheinbar immer 'von-der-Hand-in-den-Mund" leben, weißt Du schon, wo ich mich am liebsten tummele :)


Außerdem bin ich Übersetzerin für "Bürokratisch - Deutsch", "Umständlich - Deutsch" und "Peinlich - Deutsch" im Bereich Finanzen und Erfolg. Ich schreibe und spreche also über Themen, um die wir gerne einen Bogen machen und deshalb dann eben oft auf der Stelle treten.

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