Januar 28

Wie viel Energie investierst du in toxische Mandanten?

Wir leben momentan in interessanten Zeiten. Viele Menschen bekommen von vielen Seiten, insbesondere auch durch Staat und Gesellschaft, recht interessante Signale, die ihnen im Grunde vermitteln: die Verpflichtungen, die wir einmal eingegangen sind, seien uns derzeit nicht voll zuzumuten. Wir müssen unseren Vereinbarungen nicht unbedingt nachkommen. Sie werden, zumindest teilweise, von Staat und Gesellschaft „übernommen“ (was immer das schlussendlich bedeuten mag 😉 ).

Über die Sinnhaftigkeit dieser Signale mag man denken, wie man möchte. Was ich jedoch beobachte ist, dass dies für manche Menschen eine gute Gelegenheit scheint, Verantwortung abzulehnen und eigentlich nicht real vorhandene „Ansprüche“ von anderen einzufordern.

Das ist jedoch kein neues Phänomen. Bis zu einem gewissen Maß waren wir schon immer mit Menschen konfrontiert, die Vereinbarungen eher als optional betrachten. Auch solche Mandanten sind uns immer schon gelegentlich begegnet. In letzter Zeit allerdings kommt es mir vor, als würde dieses Verhalten zunehmend sichtbar und spürbar. Es scheint, als ob sich diese Tendenzen in unserer Gesellschaft ein Stück weit verstärkt haben.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

 

Wie Frösche im Wasser … 

Das alles ist natürlich nicht über Nacht passiert, es ist ein schleichender Prozess. Was immer dazu führen mag, wird offensichtlich immer stärker.

Wenn ich dieser Tage mit Kollegen oder mit Kunden spreche, erinnert mich das Szenario an dieses abscheuliche Experiment mit Fröschen im Wasser denken. Es besagt, dass wenn ein Frosch in kaltem Wasser sitzt, das sehr langsam erhitzt wird, das arme kleine Tier nicht merkt wie ihm geschieht, bis es zu spät ist.

Warum ist das ein Problem?

Dadurch, dass diese Entwicklung nicht mit einem deutlich wahrnehmbaren Paukenschlag geschieht, sondern sich als schleichender Prozess vollzieht, warten wir oft viel zu lange, um in bestimmten Situationen unsere Reißleine zu ziehen.

Kein Grund zur Panik

Was wir dabei aber nicht vergessen dürfen ist, dass es meistens nur Einzelne sind. Es sind bei weitem nicht Alle, auch wenn es sich manchmal so anfühlt und zum Teil auch so kommuniziert wird.

Lass es vielleicht 20 % unserer Mandanten, Teammitglieder oder anderer Menschen in unserem Leben sein, die diese toxische Energie ausstrahlen.

Unsere Erlebnisse mit diesen Menschen sind allerdings unglaublich intensiv und sie kosten uns sehr, sehr viel Energie.

Doch es gibt auch noch die Anderen. Die übrigen 80 % der Menschen in unserem Leben, die nach wie vor großartig sind und mit uns durch dick und dünn gehen, auch in diesen schwierigen Zeiten.

Hand aufs Herz – wir haben wirklich viele Situationen in den letzten 24 Monaten erlebt, in denen diese Menschen mit uns durch dick und dünn gehen mussten. Und das sind sie auch und tun sie noch.

Ich denke, bei all dem Stress mit den „Energieräubern“ dürfen auf keinen Fall vergessen, dass auch diese Menschen in unserem Leben sind und dass sie diejenigen sind, mit denen auch wir weiterhin jeden Tag durch dick und dünn gehen wollen.

Schütze dich und deine Energie

Nun verbrennen wir natürlich sehr viel Energie dabei, uns gegen die 20% der toxischen Menschen in unserem Leben abzugrenzen und die Verantwortlichkeiten einzufordern, die diese Menschen uns gegenüber eingegangen sind.

Hier dreht sich die 80/20 Regel um, denn diese 20% toxischen Menschen kosten uns bis zu 80% unserer Energie. Dennoch werden wir mit diesen Menschen niemals zu einem guten oder auch nur befriedigenden Ergebnis kommen, bestenfalls wird es rumpelig und mit viel Glück ist es irgendwann vorbei.

Was wäre, wenn du diese Energie stattdessen in die 80 % der großartigen Menschen stecken könntest, die mit dir durch dick und dünn gehen, die deine Leistung wertschätzen, die deine Kanzlei und dein Leben voranbringen?

Damit meine ich übrigens nicht nur unsere Mandanten, sondern alle Menschen in deinem Leben, die dir Energie geben und mit denen du grandiose Ergebnisse erzielen kannst.

Wie würde dein Leben aussehen, wenn du dich auf diese Menschen konzentrieren würdest?

Wie kannst du ab sofort deine Energie gewinnbringend umleiten?

Wenn du das willst, dann bitte ich dich heute über diese drei Fragen nachzudenken:

  • Welche Reißleinen in deiner Kanzlei (und deinem Leben) sind längst überfällig, gezogen zu werden?
  • Wie weit lässt du Menschen gehen und erlaubst du ihnen, deine Energie abzusaugen?
  • Und wie weit ist für dich zu weit?

Wähle heute einen einzigen kleinen Schritt, ein einziges toxisches Element in deinem Leben, dass wieder und wieder Energie von dir frisst.

Definiere es, benenne es und verpflichte dich dazu, keine überflüssige Energie mehr darein zu investieren.

Das kann ein Auftrag sein, das kann ein Mandant sein, das kann ein Teammitglied sein … ganz egal was es ist, ganz egal wie groß oder klein es ist – heute ziehst du deine Linie im Sand!

Lieber ein Ende mit Schrecken …

Nun runzelst du vielleicht schon die Stirn und denkst daran, was für ein Rattenschwanz an Ärger dich erwartet, wenn du diese Reißleine ziehst. Und ich gebe dir Recht: selbstverständlich kannst du die meisten dieser toxischen Elemente nicht einfach wie einen Lichtschalter ausknipsen. Sie sind zur Zeit in deinem Leben und irgendwie musst du damit umgehen, bis du sie endlich los wirst.

Und ja, das bedeutet, du musst jetzt vielleicht noch einmal richtig Energie investieren, bevor es besser wird. Erinnere dich an den alten Spruch:

„Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.“

Denn auch, wenn es schlussendlich noch einmal anstrengend wird, diese toxischen Elemente aus deinem Leben zu entfernen: es lohnt sich, denn danach bist du davon befreit – für immer.

Was hast du davon?

Der „Return on Invest“ dieses finalen Energieeinsatzes ist, dass du ab sofort diese Energie in etwas stecken kannst, das nach vorne gerichtet ist, das dich glücklich macht, das dir Energie zurückgibt und gleichzeitig den Menschen dient, mit denen du die nächsten Schritte in deiner Wunschkanzlei gehen willst.

Wunschkanzlei bedeutet eben nicht nur, mehr Zeit und mehr Geld – sondern eben auch, deine Wunsch-Mandanten, dein Wunsch-Team und Wunsch-Aufträge um dich zu versammeln.

Wenn ich dich mit diesem Artikel inspirieren konnte, endlich den ersten Schritt zu gehen, um dich von etwas zu trennen, was dir Energie absaugt, dann ist meine Mission für heute erfüllt.

 

Möchtest du mehr davon?

Dann melde dich zum Beispiel für die nächste kostenlose Wunschkanzlei Masterlass „Die Wunschkanzlei-Freiheits-Formel“ an und finde heraus, wie du für dich mehr Lebensfreude mit weniger Stress gewinnst.

Komm auch gerne in unsere Abenteuer Wunschkanzlei Community auf Facebook für Austausch mit Gleichgesinnten und laufend kostenlose Impulse für deine Wunschkanzlei. 

Ich freue mich dich kennenzulernen. 

Bis ganz bald,

Deine Benita.

 

 


Tags

Abenteuer Wunsch-Kanzlei, Energie, Erfolg, Lebenszeit, Mandanten, Steuerberater, Wachstum, Ziele


Über die Autorin

Ich bin Benita Königbauer, Profit First Professionals-Ausbilderin, zertifizierte Fix-This-Next-Beraterin, Finanz-Coach, Wirtschaftsmediatorin und Steuerberaterin aus München und ich finde: das Unternehmerleben darf auch leicht sein! Falls Du Dich also schon mal gefragt hast, warum manche Unternehmer offenbar einfach mühelos erfolgreich sind und andere scheinbar immer 'von-der-Hand-in-den-Mund" leben, weißt Du schon, wo ich mich am liebsten tummele :)


Außerdem bin ich Übersetzerin für "Bürokratisch - Deutsch", "Umständlich - Deutsch" und "Peinlich - Deutsch" im Bereich Finanzen und Erfolg. Ich schreibe und spreche also über Themen, um die wir gerne einen Bogen machen und deshalb dann eben oft auf der Stelle treten.

Diese Blogartikel könnten dir auch gefallen:

Der Weg ist das Ziel

Der Weg ist das Ziel

Hinterlasse mir gerne einen Kommentar zu diesem Artikel:

{"email":"Email address invalid","url":"Website address invalid","required":"Required field missing"}
>